Prof. Dr. Karin Jordan: Krebs – warum Medizin heute mehr Hoffnung gibt denn je

Shownotes

Fast jeder kennt einen Menschen, der an Krebs erkrankt ist oder war. Mit der Diagnose verbinden viele Unsicherheit, Sorgen und unzählige Fragen. Gleichzeitig hat sich die Krebsmedizin in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Moderne Therapien, eine immer präzisere Diagnostik und die personalisierte Medizin eröffnen heute vielen Patientinnen und Patienten neue Perspektiven. In der ersten Folge von ‚Kasack und Köpfe‘ begrüßt André Puchta mit Prof. Dr. Karin Jordan die Chefärztin der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie, Supportiv- und Palliativmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam.

Sie sprechen darüber, was Krebs eigentlich ist, warum es mehr als 200 verschiedene Krebsarten gibt und weshalb eine Krebsdiagnose heute längst nicht mehr automatisch ein hoffnungsloses Urteil bedeutet. Prof. Dr. Karin Jordan erklärt verständlich, wie Krebs entsteht, welche Rolle Früherkennung spielt und warum moderne Behandlungen heute deutlich gezielter und oft auch besser verträglich sind als noch vor wenigen Jahren. Außerdem geht es um Immuntherapien, personalisierte Medizin, Supportive Therapie, Palliativmedizin, Prävention und die Frage, was Patientinnen und Patienten ihr im Laufe ihrer Arbeit über das Leben beigebracht haben.

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Kassak und Köpfe, dem Podcast aus dem Klinikum Ernst von Bergmann.

00:00:24: Hier sprechen wir über Medizin verständlich erklärt und mit Menschen die jeden Tag Verantwortung für Gesundheit und Leben übernehmen.

00:00:32: Kaum eine Diagnose verändert ein Leben so schlagartig wie Krebs.

00:00:38: Fast jeder von uns kennt einen Menschen, der selbst betroffen war oder jemanden begleitet hat.

00:00:44: Mit der Diagnose kommen häufig Angst, Unsicherheit und viele Fragen.

00:00:49: Gleichzeitig hat sich die Krebsmedizin in den vergangen Jahren rasant entwickelt – neue Medikamente, moderne Diagnostik- und personalisierte Therapien eröffnen heute Chancen, die es noch vor wenigen Jahrzehnten nicht gab.

00:01:03: Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund fünfhunderttausend Menschen Erstmals die Diagnose Krebs.

00:01:10: Gleichzeitig leben heute mehr als fünf Millionen Menschen, bei denen irgendwann im Laufe ihres Lebens Krebs festgestellt wurde oder die sich aktuell in Behandlung befinden.

00:01:19: Krebs gehört damit zu den größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit aber auch zu den Fachgebieten, in denen der medizinische Fortschritt besonders beeindruckend ist.

00:01:30: Darüber möchte ich heute sprechen mit Professor Doktor Karin Jordan, Chefärztin der Klinik für Hematologie, Onkologie und Palliativmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann.

00:01:44: Herzlich willkommen liebe Frau Prof.

00:01:45: Dr.

00:01:46: Jordan!

00:01:47: Ja lieber Herr Puckter ich freue mich sehr dass ich eingeladen bin und das wir jetzt über dieses Thema Krebs sprechen werden.

00:01:54: Das werden wir tun und Sie sind – das darf ich an der Stelle erwähnen – mein erster Gast in unserem neuen Podcast «Kassag und Köpfe» also auch ein wichtiges Thema zum Auftakt.

00:02:04: Liebe Frau Professor Doktor Jordan, Sie begleiten Menschen häufig in den schwierigsten Momenten ihres Lebens.

00:02:12: Erinnern sie sich noch daran, wann Sie wussten genau dieses Fach möchte ich einmal machen?

00:02:17: Ja das ist tatsächlich so!

00:02:19: Das wusste ich schon, dass Markus fast ein bisschen pathetisch kling als kleines Kind.

00:02:24: und zwar meine beste Freunde, meine Schulfreundin.

00:02:27: da waren beide Eltern an Krebs erkrankt und da habe ich wirklich den Vorsatz gefasst, dass ich das später ändern möchte.

00:02:35: die sind beide relativ schnell gestorben.

00:02:37: und dann habe ich mir überlegt nein, ich möchte unbedingt Onkologin werden.

00:02:42: Wie jung waren Sie damals?

00:02:45: Acht Jahre!

00:02:46: Oh

00:02:46: okay da beschäftigt man sich ja eigentlich noch mit anderen Themen.

00:02:50: Ja das ist richtig aber das war ja auch damals ein Stück der Lebensrealität.

00:02:57: Das hab' ich dann einfach mitbekommen natürlich im Laufe den dann.

00:03:01: als Jugendlich hatte ich auch noch andere Ideen gehabt.

00:03:04: Ich wollte mal Meeresbiologin werden, dann Tischlerin hat auch überlegt ob ich nicht vielleicht lieber Kriminalistik studiere.

00:03:10: aber Dann hat sich doch der Wunsch extrem festgesetzt dann doch wirklich Medizin zu studieren.

00:03:15: Ja dazu sprechen wir gleich noch.

00:03:17: ich glaube was das ganze ja so spannend macht ist ja auch eine Verbindung aus einer modernen Wissenschaft und dieser menschlichen Nähe die sie glaube ich immer fasziniert hat.

00:03:26: Ja dass ist tatsächlich Das ja ich möchte es fast sagen sehr angenehmer an der Onkologie.

00:03:33: Das heißt, die haben oder müssen das haben Empathie und diese soziale Nähe.

00:03:38: also das ist kein Fach was irgendeine Mechanistik in sich trägt sondern sie müssen beide Menschen sein.

00:03:45: aber dazu ist es auch wichtig Sie müssen auch bei sich selber sein weil sonst können sie das was man täglich leisten muss.

00:03:52: das kann man nicht absolvieren wenn man Empathie für den Menschen hat und auch, ja man muss wirklich bei sich sein.

00:04:00: Sonst ist das auch mental nicht zu schaffen.

00:04:02: Ja ich glaube auch in kaum einem anderen Fach begleitet man menschen so intensiv?

00:04:07: Ja das ist absolut richtig.

00:04:09: Es ist ja und es ist auch ein bisschen Wirklich auch meine Philosophie hinter der Onkologie von Beginn an der Diagnose bis leider ja bei einigen Patienten bis zum Lebensende Und dass ist wichtig dass die Patienten

00:04:25: immer

00:04:26: gleiche Ansprechpartner haben oder Partnerinnen.

00:04:29: Das macht die Onkologie aus und ich glaube, das können wir auch wirklich am Klinikum Ernst von Bergmann in ganz besonderer Weise realisieren.

00:04:39: Es ist ja schon so wenn man sich auch im Umfeld mit Freunden unterhält – da spielt das Alter jetzt gar nicht die große Rolle – kaum eine Diagnose löst ja so viel Angst aus wie Krebs.

00:04:49: Diese Krankheit beschäftigt uns alle gefühlt jeden Tag in den Medien vielleicht auch im persönlichen Umfeld.

00:04:56: Ist diese Angst aus medizinischer Sicht heute überhaupt noch gerechtfertigt?

00:05:01: Gut, da muss man glaube ich unterscheiden.

00:05:03: Aus medizinischer Sicht natürlich kann man viele Patienten zum Glück beruhigen.

00:05:09: aber dieser Angst oder diese Diagnose zu bekommen, die kann ich absolut nachvollziehen und das ist ein ganz einschneidendes Erlebnis.

00:05:19: Sie müssen sich das ja vorstellen der Patient wenn er Diagnese übertragen kriegt verspürt wirklich eine Todesangst.

00:05:26: Und das muss man wissen und damit muss man auch umgehen.

00:05:32: Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Gegenüber-Patienten, Patientinnen, dem sie diese für Ihnen sehr schwierige Diagnose auch persönlich überbringen mussten?

00:05:43: Also da gab es so als junge Ärztin... Da musste ich gleich an der uniklinischen Halle angefangen zu arbeiten Und musste gleich in eine Ambulanz anfangen.

00:05:52: Das heißt, da war ich gleich auf mich alleine gestellt und ja, da gab es tatsächlich drei Patienten an die ich mich noch sehr genau erinnern kann ganz junge Patientinnen, die eine schwerwiegende Diagnose hatten.

00:06:03: Eine Patientin mit einem Sarkom zum Beispiel.

00:06:06: das war für mich auch sehr einschneiden.

00:06:09: Da habe ich sehr viel auch lernen müssen wie man eine Diagnosis überbringt und wie man im Verlauf auch umgeht und wie man auch mit den Ängsten der Patienten, wie man versucht eben das abzumildern.

00:06:25: Wie viel Empathie sollte man da am Gepäck haben?

00:06:29: Ich muss sagen viele Empathien braucht es.

00:06:32: ich werde ganz häufig gefragt wie kannst du das überhaupt machen?

00:06:36: dass jeden Tag mit diesem Leid umgehen?

00:06:38: und es braucht ja Herr Buchter es braucht natürlich auch eine gewisse professionellisierte dann auch Distanzierung, weil sonst sind sie wirklich ausgelaugt jeden Abend.

00:06:49: Das kann man nicht schaffen.

00:06:50: aber es braucht auch ja Mitgefühl für den Patienten.

00:06:54: das ist das halte ich für ganz ganz wichtig.

00:06:57: Aber Ja Man Kann Nicht Jedes Patienten Schicksal mit nach Hause Nehmen dass das schafft man Dann Nicht.

00:07:04: Also Krebs bleibt eine ernste Erkrankung Aber Gleichzeitig Sind Ja Auch Die Heilungs- und Behandlungsmöglichkeiten Heute.

00:07:10: Ich Denke Besser Denn je Darüber werden wir bestimmt auch noch sprechen.

00:07:14: Ich hatte mich natürlich bei der Vorbereitung unserer ersten Folge von Kassak und Köpfe beschäftigt mit dem Begrifflichkeit Krebs, also warum heißt Krebst eigentlich Krebs?

00:07:25: Ich weiß nicht ob Sie das schon mal in irgendeiner Form hinterfragt haben aber der Stammt ja bereits aus der Antike Und da haben die Ärzte empfunden dass manche Tumoren mit ihren Ausläufern an einen Krebs also das Tier erinnern und so kam es zu dieser Begrifflichkeit.

00:07:40: Ja, das ist tatsächlich so.

00:07:43: Und auch in anderen Sprachen heißt es ja genauso Cancer zum Beispiel.

00:07:47: Also das ist nicht anders definiert und diese Ausläufer damit hat man sicher in der Antike gemeint.

00:07:54: dann die Streuung des Krebses also zum Beispiel Metastasen was ja den, wo man dann im besonderer Weise sehr unangenehm macht.

00:08:01: Ja genau!

00:08:01: Also fast jeder kennt jemand mit Krebs.

00:08:03: aber die Begrifflichkeit was genau Krebs isst?

00:08:06: Das hinterfragen nicht viele.

00:08:09: Erklären Sie uns das bitte mal so ein bisschen.

00:08:11: Krebs entsteht, wenn sich Körperzellen unkontrolliert vermehren?

00:08:16: Das ist... damit haben sie eigentlich eine perfekte Definition gegeben.

00:08:20: Das ist ja der Unterschied zu einem gutartigen Tumor beim Krebs.

00:08:24: Ist es so genau wie Sie sagen, eine unkONTROLIERTE Vermehrung von TUMORZELLEN, die eben, wenn sie so wollen umprogrammiert wurden und die sich dann ungefragt werden, die so wollen im Körper ausbreiten und geschickt, wie der Krebs ist.

00:08:41: Schafft er sich das auch?

00:08:43: Schafft es sich so ein bisschen zu verschanzen, ja also spricht das Immunsystem irgendwie vorzugogeln.

00:08:49: Mich gibt es gar nicht und ich kann mich deswegen ausbreitern.

00:08:52: Also das ist also... Es ist sehr raffiniert wie der Krebs das macht wenn ich das mal etwas salopp sagen darf.

00:09:00: Ja, das dürfen Sie definitiv dann.

00:09:01: das soll ja auch leicht leicht verständlich sein für unsere Hörerinnen und Hörern.

00:09:06: Also man kann das eigentlich auch übersetzen, die Körperzellen hören nicht mehr auf die normalen Wachstums-Signale des Körpers.

00:09:17: Richtig also?

00:09:18: wir haben ja so alles sehr gut programmiert bei uns zum Beispiel Haarwachstum da weiß ich mal die Haarzelle ebenso.

00:09:26: jetzt wachse ich oder wenn sie so wollen in der Mundschleimhaut Die wächst ja auch immer wieder nach.

00:09:35: Und das macht sie aber nach Regeln, die weiß praktisch ganz genau so jetzt habe ich mich zu teilen.

00:09:43: oder bei einer Wunde dann heidet diese Jahr und es läuft wirklich nach einem ganz feinen, feinen Regelwerk und der Krebs schafft es wirklich dieses Regelwerk komplett auszuschalten und praktisch nabelt sich ab und verschandt sich und wächst.

00:10:01: Das hört sich fies an Das ist auch fies.

00:10:05: Also diese Zellen sind ja die kleinsten Bausteine unseres Körpers und normalerweise teilen sie sich kontrolliert, und sterben dann irgendwann wieder ab?

00:10:13: Ganz genau!

00:10:15: Man nennt das in der Fahrsprache Apoptose.

00:10:17: dann auch also dass eine Zelle dann praktisch in die Selbsttötung geht und das ist da auch zum Beispiel ausgeschaltet bei der Krebszelle.

00:10:28: Die wächst eben so vor sich hin weiter einfach.

00:10:33: Ja, was ich auch gelesen hatte.

00:10:34: Es gibt die Medizin kennt mehr als zweihundert verschiedene Krebsarten, die sich völlig unterschiedlich verhalten.

00:10:40: Können Sie das bestätigen?

00:10:42: Das kann ich bestätigern.

00:10:44: und wenn ich ehrlich bin es sind wahrscheinlich noch viel mehr so Unterkrebsarten.

00:10:49: Nehmen wir mal an den Lymphdrüsenkrebs.

00:10:51: ach da gibts wissen sie vierzig fünfzig sechzig Unterarten doch einmal davon.

00:10:56: ja dass ist also.

00:10:57: von daher ist es genau wie sie sagen.

00:11:00: aber das ist auch eine immens wichtige Botschaft, weil was bedeutet das?

00:11:05: Krebs ist nicht gleich Krebs.

00:11:07: Das heißt, Krebs is'n nicht gleich ein Todesurteil und dass es mir ganz wichtig war ich diese zentrale Botschaft unbedingt setzen möchte und auch immer man Patienten immer wieder erzähle

00:11:19: Ja, das ist wichtig, dass Sie das erwähnen Denn Krebs kommt ja häufig in Deutschland vor.

00:11:22: Ich hatte das schon bei der Einleitung erwähnt Krebserkrankungen gehören zu den häufigsten schweren Erkrankungen in Deutschland.

00:11:30: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erhalten jedes Jahr rund fünfhunderttausend Menschen in Deutschland erstmals die Diagnosekrebs.

00:11:36: Kann man dann eigentlich übersetzt sagen, es ist nur eine Frage der Zeit bis es mich auch mal trifft?

00:11:42: Das ist eine sehr interessante Frage, die sich stellen.

00:11:45: und mit dem Lebensalter nicht klar, da wächst das Risiko, nehmen wir mal an, dass Mama Karzinom früher noch als ich studiert habe hieß es immer jede Vierte Frau und jetzt ist es mittlerweile schon fast jede dritte Frau, die irgendwann ihrem Leben am Brustkrebs erkrankt.

00:12:00: Also ja auch mit steigenden Lebensaltern nimmt einfach der Krebs

00:12:05: zu.

00:12:06: Ja ich kenne bei mir im Umfeld drei Freundinnen Mittevierzig, die das auch schon erwischt hat wenn man das so sagen darf und die sich auch in guter Behandlung befinden und auch nach vorne schauen und diese Lebensfreude weiterhin haben.

00:12:19: aber das ist keine leichte Zeit.

00:12:21: Nein absolut nicht, aber wie gesagt es hängt das ist ganz wichtig.

00:12:25: Es hängt wirklich vom Typus des Krebses ab.

00:12:29: Jetzt nochmal zum Krebs selbst!

00:12:31: Wie wird denn Krebs heutzutage diagnostiziert?

00:12:36: Das hängt ganz davon ab welche Krebsformen das ist.

00:12:39: meistens.

00:12:40: machen wir sie jetzt erstmal so ganz generell.

00:12:42: Meistens hat der Patient ja Symptome dass natürlich schon meistens gar nichts zu gut wenn die Symptome zu schwerwiegend sind, aber meistens mit einer Schnittbildgebung.

00:12:51: Also zum Beispiel einem CT.

00:12:53: Wenn es sich um einen böseartigen praktisch Blutkrebs handelt, dann wird man bemerken, dass sich das Blutbild verändert.

00:13:00: Dann ist das nochmal eben anders diagnostizierbar.

00:13:03: oder der Patient hat irgendwo eine geschwulzt, dann ist natürlich auch schon hohe Alarmstufe und dann wird die Diagnostik eingeleitet

00:13:12: Also durch Bildgebung, Gewebeproben, Laboruntersuchungen.

00:13:15: das sind so die gängigsten Möglichkeiten.

00:13:17: Ja!

00:13:17: Das ist Gewebeprobe natürlich dann letztendlich das Allerwichtigste nämlich nur dann kann man den Krebs ja richtig klassifizieren und sagen so dass es jetzt zum Beispiel ein Lungenkrebs oder das ist ein Bauchspeicheldrösenkrebs.

00:13:31: deswegen braucht es immer diese feingewebliche Untersuchung.

00:13:35: Und Herr Buchter was mir an der Stelle ganz wichtig ist in der Onkologie Anfang muss man alles richtig machen.

00:13:43: Das heißt, die Diagnostik muss perfekt sein und da darf man ganz und gar nicht schlampig sein und mal sagen auch das machen wir jetzt hier irgendwie sondern es muss ganz akribisch gemacht werden damit man das richtige Stadium findet in welche Krebsform das ist und damit man dann dem Patienten eine optimale Therapiestrategie anbieten kann.

00:14:04: Aber der Patient, Sie haben das ja schon kurz erwähnt hat oft dann irgendwann beschweren und geht vielleicht erst zum Arzt.

00:14:11: was raten sie denn jedem Stichwort Krebsvorsorge wenn es so viele verschiedene Krebsarten gibt?

00:14:16: Wie oft sollte ich denn dann vorsorglich zum Arst?

00:14:20: also jetzt auf jährlicher Basis dass nur wenn man keine Symptome hat sich er nicht.

00:14:24: aber nehmen wir doch einfach mal diese ganzen Präventionsprogramme Und die sind einfach immens wichtig.

00:14:30: Also nehmen wir mal an, Patientin zum Brustkrebscreening einmal jährlich, Mammographie das ist hier in Brandenburg ganz toll geregelt man wird angeschrieben und bitte nutzen sie diese Angebote.

00:14:43: Das gleiche gilt für Darmkrebsvorsorge.

00:14:47: da ist ja die Boderstiftung zb sehr aktiv.

00:14:50: Nutzen Sie die Darmspiegelungen profilaktisch das ist einfach es ab.

00:14:55: Fünfzig bei Risikofaktoren kann man oder sollte man sich an der Darmspiegelung unterziehen.

00:15:01: Also all diese Präventionsprogramme halte ich für enorm wichtig.

00:15:06: Und zum Beispiel auch Hautkrebs, ja?

00:15:08: Auch das betrifft immer mehr Menschen hatte ich gelesen.

00:15:10: Ich bin selbst alle zwei Jahre manchmal auch jährlich dort und lasse das checken.

00:15:14: also Man hat ja auch eine Eigenverantwortung

00:15:17: Ja auch jetzt die Hautkrebesvorsorge.

00:15:19: deswegen war ich von dem Gesetz was gerade verabschiedet wurde.

00:15:23: etwas war mich ein bisschen erschrocken.

00:15:25: Ich halte das für wirklich wichtig, weil wenn man einen Krebs in einem frühen Stadium erkennt sind die Heilungsschancen einfach um so viel besser.

00:15:34: Deswegen kann ich da wirklich nur zu

00:15:35: raten."

00:15:36: Ja

00:15:37: und wenn man von Gewebeproben spricht... ich glaube in der ärztlichen Sprache heißt es ja auch biopsy also bedeutet dass eine kleine Gewebeprobe entnommen wird und dann im Labor untersucht wird.

00:15:47: wie schnell bekommt der Gegenüber denn dann auch mitgeteilt ob alles gut ist oder ob ihr vielleicht noch mal vorbeischauen sollt?

00:15:54: Ja, das ist natürlich eine ganz wichtige Frage.

00:15:58: Ein Patient der eine Biopsy bekommt, der hat natürlich schon viel Ängste und möchte natürlich am nächsten Tag ein Ergebnis haben.

00:16:06: Das ist in den meisten Fällen einfach nicht möglich!

00:16:11: Es hängt immer vom Tumor selber ab – es kann halt schon sein dass man nach drei Tagen einen vorläufiges Ergebnis.

00:16:19: Aber es gibt auch spezielle Tumoren, die müssen dann noch weiter spezifiziert untersucht werden.

00:16:24: Da kann das durchaus mal auch zehn Tage dauern.

00:16:27: aber natürlich muss man den Patienten sehr genau sagen und übermitteln dass man noch spezielle Untersuchungen machen muss zum Beispiel bei Nymphdrösenkrebs.

00:16:37: Kann das durchaus so lange dauern gerade wenn sowas auch mal in eine sogenannte Referenzpathologie geschickt wird?

00:16:43: Das heißt das nochmal nach dem Vier-Augen-Prinzip noch mal der absolute, ich sage das mal ganz erlaubt, der Superexperte von Deutschland an drauf guckt.

00:16:52: Aber das dient ja zur Absicherung für den Patienten und ist zum Beispiel beim Morbis Hodgkin?

00:16:59: Ist das sogar in den Leitlinien empfohlen, dass es zur Referenz Pathologie noch einmal geschickt wird damit man auch sicher sicher sicher ist?

00:17:06: Ja, man hört ja oft, holen Sie doch mal eine Zweitmeinung ein!

00:17:11: So umgangssprachlich, also ist das so einfaches Patient?

00:17:14: Dann auch noch zu einem weiteren Arzt oder in einer anderen Klinik zu gehen.

00:17:17: Ja,

00:17:17: das ist in der Onkologie absolut üblich.

00:17:19: Wir müssen das sogar empfehlen und dass man sagt ja wir sind dafür ganz offen holen Sie sich bitte nochmal eine Zweitmeinung.

00:17:26: und viele Patienten denken immer ja dann hat man kein Arzt keinen Vertrauen mehr zum Arzt.

00:17:31: aber das ist nicht so weil für ein Patient ist doch, es geht ja auch um sein Leben.

00:17:36: Warum?

00:17:36: Das ist doch verständlich dass der sich vielleicht nochmal absichern möchte.

00:17:40: also das ist in der Onkologie üblich und viele Patienten nehmen das tatsächlich dann nicht an.

00:17:47: aber wir sagen machen sie's ruhig.

00:17:50: Viele Krebsarten sind heute gut behandelt bar besonders wenn Sie früher entdeckt werden.

00:17:54: das hatten sie schon erwähnt.

00:17:55: sie haben aber auch Tumore erwähmt beziehungsweise den Tumor.

00:17:58: Es gibt ja die sogenannten Gutartigen bösartigen Tumor.

00:18:03: Möchten Sie uns bitte mal den Unterschied erklären?

00:18:05: Bösartiger Tumour ist einfach, isst leicht Krebs und gutartige Tumore, der ist eben... das ist kein Krebs aber es kann durchaus sein dass er ein verdrängendes Wachstum hat.

00:18:19: zum Beispiel nehmen wir mal an nicht allzu häufig einen sogenannten Meningium.

00:18:23: Das ist in diesem geringen Stadion ist es ein gutartigter Tumur.

00:18:27: da wächst im also im Gehirn und verdrängt einfach.

00:18:31: Und drückt halt Hirngewebe ab, er ist zwar gutartig, der macht auch keine Metastasen, das ist ganz wichtig bei einem benignen Tumor, macht keine Tochter geschwülste aber kann mitunter trotzdem ein verdrängendes Wachstum haben.

00:18:44: Also Tumore bedeutet ja zunächst nur Gewebewucherung?

00:18:47: Richtig!

00:18:48: Ja und so'n gutartiger TumOR, der wächst dann meist langsam und breitet sich nicht im Körper aus.

00:18:54: Richtig, erschreut nicht.

00:18:55: also nehmen wir mal an einen Lipom, so was.

00:18:58: Das ist das, was viele Menschen haben.

00:19:00: Das is im klassischen Sinne ein Tumor aber eben ein Wenigner also einen gutartiger Tumur der muss man einfach raus.

00:19:08: Ja und ja der bösartige Tumour also Krebs kann dann in andere organisch streuen.

00:19:12: Der schlimmsten Falle?

00:19:13: Ja,

00:19:13: den schlimmsten fall ja Und er ist eben noch mehr als verdrängendes Wachstum weil er eben streuen kann und Er kann dem Körper dann schachtmat zetzen.

00:19:23: Was sind denn metastasen?

00:19:27: Also erstmal, ich würde das mal so beschreiben.

00:19:29: Metastasen sind Tochtergeschwülste oder Satelliten wenn man das mal in der technisierten Welt ausdrücken darf.

00:19:38: also Das ist zum Beispiel nehmen wir mal an einen Lungenkrebs da sitzt der Primärtomor so nennen wir das also der sitzt dann der Tomo in der Lunge und hat aber dann die Metastase sind dann Absiedlung zum Beispiel in der Niere oder zum Beispiel im Kopf.

00:19:56: Oder in der Leber.

00:19:57: diese Möglichkeiten, also der Tumor kann überall hinstreuen.

00:20:02: Also Metastase bedeutet das Krebszellen dann über Blut- oder Lymphbahnen in andere Körperregionen gelangen können?

00:20:09: Ja

00:20:09: richtig und was Sie sagen blut ist hier etwas ganz Wichtiges.

00:20:12: Also viele Tumoren muss man sich bewusst machen.

00:20:16: Es handelt sich dann auch selbst, wenn man sagt das ist jetzt nur hier eine Einlokalisation.

00:20:23: Man muss viele Krebsformen wirklich als systemische Erkrankungen verstehen weil die in der Lage sind tatsächlich dann Absiedlung über die Blutbahn dann rauszuschicken.

00:20:35: Ich versuche gerade das alles ein bisschen einzuordnen da ich ja auch öfter mal höre Zum Beispiel Lungenkrebs ist Raucherkrebs, aber ich habe auch gelesen dass es viele Menschen gibt die betroffen sind und nie geraucht haben.

00:20:47: Ja das ist richtig.

00:20:48: dennoch und das muss ich an der Stelle schon einfach sagen rauchen zählt zu dem größten Risiko dass ein Krebs entsteht.

00:20:58: und wer wirklich ganz viele Jahre lang geraucht hat viele schachteln am tag.

00:21:04: ja da ist das risiko.

00:21:06: bitte nageln sie mich jetzt nicht fest deutlich, deutlich erhöht.

00:21:09: Da kommen

00:21:11: wir nämlich zu der Frage warum Krebs überhaupt entsteht?

00:21:13: Das entsteht ja auch dadurch dass sich Veränderungen im Erbgut von Zellen ergeben.

00:21:21: Gibt es gewisse Sachen die ich überhaupt nicht machen sollte um mein Risiko zu senken in dem Leben?

00:21:26: Ohja das ist erstmal man nennt das solche Risikofaktoren wie Rauchen das sind so Mutagene also die setzen dann praktische solche kleinen irgendwie geben so kleine Schubse und dann kann sich daraus irgendwann meine Krebszelle entwickeln.

00:21:42: So, jetzt haben sie gefragt praktisch ein bisschen nach Lifestyle.

00:21:46: was kann ich tun damit sich kein Krebs entwickelt?

00:21:49: Und da habe ich ja eine relativ klare Meinung dazu.

00:21:52: bitte nicht zum super gesundheitsapostel werden und alles meiden was auch eben Genuss ist weil genuss im leben halte ich für etwas ganz ganz wichtiges.

00:22:01: so aber natürlich Ich glaube man muss einfach so rausgeben Persönliche Strategie, bitte halten Sie Maas.

00:22:10: Also mal ein Glas Alkohol ist absolut in Ordnung oder auch mal ein schönes Steak ja weil es jetzt irgendwie ganz darum geht man soll sich nur noch vegetarisch am besten oder vegan ernähren.

00:22:21: ich muss Ihnen ehrlich sagen davon halte ich nichts.

00:22:24: und auch um ihn möglicherweise lieber bucht einmal eine Frage hin vorweg zu nehmen Zucker.

00:22:30: Sollen wir überhaupt noch Zucker essen?

00:22:31: Weil das ist ja höchst ungesund.

00:22:34: Da muss ich Ihnen sagen Ja natürlich, essen Sie noch Zucker.

00:22:37: Nehmen Sie bitte Zucker in Ihren Kaffee rein!

00:22:38: Das sind auch solche Tendenzen oder fast Modeerscheinungen wie irgendwie die Gesundheit beeinflusst werden kann oder wie die Ernährung unbedingt umgestellt werden kann damit eben kein Krebs entsteht.

00:22:51: und da noch um die Frage final zu beantworten habe ich ganz viele Patienten, die wirklich weinen vor mir sitzen und sagen Ich habe immer gut gelebt Ich habe kein Alkohol getrunken, ich habe nicht geraucht immer gesund gegessen.

00:23:04: Warum kriege ich jetzt Krebs?

00:23:06: Ja das Leben ist leider nicht immer fair.

00:23:08: Das muss man an der Stelle so sagen.

00:23:09: ja es gibt auch Menschen die mit diesen sehr jungen Jahren trifft und sich natürlich viele die Fragen stellen wie kann das sein?

00:23:16: also wir haben schon über einige Faktoren gesprochen rauchen alkohol.

00:23:20: ich glaube auch dass Gewicht spielt eine Runde Bewegungsmangel, UV-Strahlung – also da gibt es ja ganz unterschiedliche Gründe.

00:23:28: Aber ich kenne zum Beispiel auch Menschen die mit Anfang zwanzig getroffen hat, die waren Leistungssportler und man fragt sich wie kann das eigentlich sein?

00:23:35: Gesunde Ernährungen, die Bewegung stimmt gut sie sind vielleicht ein bisschen unterwegs aber ansonsten ergibt irgendwie keinen Sinn als Außenstehender.

00:23:43: Ja, das ist richtig was Sie sagen!

00:23:45: Das sind dann genetische Faktoren die da eine Rolle spielen gerade bei jungen Patienten, die dann Krebs bekommen.

00:23:54: Meinen Sie mit genitischen Faktoren vielleicht auch meine Eltern?

00:23:56: Meine Vorfahre?

00:23:57: Ja das gibt es durchaus.

00:23:59: Nehmen wir mal das Lünch-Syndrom.

00:24:01: Das ist einfach wenn sie so wollen dass wird vererbt.

00:24:04: Ist selten zum Glück.

00:24:05: aber ja das ist ein erblicher Krebs.

00:24:09: Also das Risiko im Laufe des Lebens an Krebs zu erkranken ist relativ hoch.

00:24:14: in Anführungszeichen statistisch gesehen erkrankt eben jeder zweite Mann und jede zweite Frau im Leben.

00:24:19: Im Laufe ihres Lebens an einer Krebserkrankung, das sind die Zahlen, die man Internet auf den einschlägen Portalen auch liest.

00:24:25: und das Risiko mit zunehmenden Alter nimmt auch deutlich zu.

00:24:30: Welche Rolle spielt das Alter in diesem Ranking?

00:24:34: Also wie Sie schon sagen eine sehr große Rolle.

00:24:37: nehmen wir mal an Das Prostatakazinom ist ja wirklich eine typische Erkrankung Lebensalters.

00:24:45: oder auch, nehmen wir jetzt mal aus dem hemmatologischen Bereich etwas die chronisch-limphatische Leukämie.

00:24:52: Das ist auch tatsächlich mehr eine wirklich Erkrankung des höheren Lebensalter, die aber z.B.

00:24:58: perfekt zu behandeln ist.

00:25:01: Ja zum Thema Leukemie also auch das... wie soll ich Ihnen das mitteilen?

00:25:06: Ich glaube jeder den das selbst auch... getroffen hat oder in seinem Umfeld auch, der geht damit anders oben.

00:25:11: Also bei mir war es zum Beispiel so ein guter Freund ist mit N-Dreißig an Volkemia krankt hatte dann Chemotherapien und so weiter.

00:25:17: Der hat das leider nicht überlebt.

00:25:19: Er ist mit einundvierzig gestorben Und man stellt sich schon die Frage wie kann das eigentlich sein?

00:25:24: Ja und Das Alter spielt eine Rolle.

00:25:27: sie hatten erwähnt mehr als die Hälfte aller Krebsdiagnosen wird beim Menschen gestellt die eben älter sind als fünfundsechzig Jahre.

00:25:34: Das hängt nach meiner Information vor allem damit zusammen dass ich im Laufe des Lebens diese genetische Veränderungen in den Zellen ansammeln können.

00:25:41: Können Sie das bestätigen?

00:25:42: Ja, das ist tatsächlich so.

00:25:45: und eben durch höheres Lebensalter ... Ich sage jetzt einfach mal ein paar Beispiele damit wir praktisch bleiben.

00:25:52: die akute myologe Leukämie, die ist praktisch da geht der Altersgipfel erst mit ab sechzig dann los, dass also die Patienten sowas bekommen oder die chronisch-limphatische Klassisches und das ist einfach diese mutagehende Last, das nimmt dann einfach zu mit dem Alter.

00:26:10: Und das ist da der Hintergrund.

00:26:11: Ja und das hat man auch schon.

00:26:13: also ein kleiner Teil der Krebsarten ist doch erblich etwa fünf bis zehn Prozent.

00:26:18: Ja ungefähr ja.

00:26:21: Ich hatte gelesen dass manche Mutationen durch Fehler bei der Zeltheilung einfach entstehen können?

00:26:28: Ja so eine Zelt-Heilung wissen wir.

00:26:29: es ist ja einen ganz hoch komplexer Prozess.

00:26:32: also wenn mal Biologie Leistungskurs möglicherweise hatte weiß was da alles für Prozesse in Gang gesetzt werden, bis sich so eine Zelle teilt.

00:26:40: Und bei ganz fein regulierten Prozessen kann halt eben auch mal ein Fehler unterlaufen.

00:26:47: Das mag jetzt auch sehr salopp klingen aber so ist das.

00:26:49: und dadurch wenn diese Fehler unterlaufen dann kann es eben dazu kommen dass die Zelle umprogrammiert wird und darüber Krebs entstehen kann.

00:26:59: Wow!

00:26:59: Also was es alles gibt?

00:27:01: Zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland gehören ja bei den Männern Prostata-Krebs, Lungenkrebs, Darmkrebs.

00:27:07: Bei den Frauen sind es vor allem Brustkrebs-, Darm Krebs und Lungen Krebs.

00:27:11: Man hört immer mal wieder von sogenannten Tumorstadien.

00:27:15: Was darf ich darunter verstehen?

00:27:17: Ja auch eine ganz wichtige Frage!

00:27:21: Und Sie erinnern sich das ich am Anfang gesagt habe... Man muss bei der Diagnosekrebs am Anfang, bei der diagnostik alles richtig machen.

00:27:29: Und das bezieht sich unter anderem auf das Tumor-Stadium.

00:27:32: nämlich damit klassifizieren wir Onkologen wie groß zum Beispiel der Tumo ist ob er schon in Lymphknoten gestreut hat oder ob er metastasiert ist z.B.

00:27:44: und machen dann auch noch ein Molekularprofil.

00:27:47: das nennt man heutzutage so.

00:27:49: das kommt noch mit dazu Und über diese Klassifikation wird dann die Therapiestrategie festgelegt.

00:27:55: Nehmen wir jetzt mal an, ein sehr frühes Tumor-Stadium woüber wir uns in Anführungsstrichen freuen.

00:28:01: das bedeutet möglicherweise beim Diktarmkrebs Wir brauchen nur zu operieren.

00:28:07: Also ganz salopp gesagt Tume raus und wieder ins Leben zurück ohne Chemotherapie.

00:28:14: Das ist möglich Wenn der Tumor weiter fortgeschritten ist und deswegen ist es so wichtig, dass man's perfekt klassifiziert würde.

00:28:21: das bedeuten möglicherweise an einem Stadium.

00:28:24: Drülme Strei zum Beispiel... Man macht die Operation aber dadurch das Lymphknoten schon befallen war.

00:28:32: entscheiden wir uns dann dafür dem Patienten eine sogenannte Adjuwante also wenn sie sowohl eine vorbeugende Chemotherapie anzubieten um das Risiko eines Rückfalls zu minimieren Und dafür braucht es eben diese Einteilung in die Tumorstadion, weil wir genau dann wissen im Tumorbord so soll die Therapiestrategie aussehen.

00:28:53: Also das Stadium beschreibt wie weit sich der Krebs im Körper schon ausgebreitet hat?

00:28:58: Richtig!

00:28:58: Ganz toll formuliert, so ist es.

00:29:00: Ja ich versuche es immer ein bisschen herunter zu brechen.

00:29:02: Sie sind ja die ärztliche Experte und sie formulieren das auch sehr gut und sachlich dass es wichtig... und sie haben auch das Wort Chemotherapie schon benutzt, dabei werden ja Medikamente eingesetzt die Krebszellen zerstören oder ihr Wachstum bremsen sollen.

00:29:18: Richtig!

00:29:20: Viele Menschen haben Angst vor Chemotherapie, vor der Begrifflichkeit.

00:29:24: Warum?

00:29:25: Na weil Chemotherapi bedeutet ja es läuft ist ein Zellgift in den Patienten rein und Chemotherapien wird ja gemeinhin auch mit dem wirklich Begriff Nebenwirkung assoziiert, was ja auch absolut richtig ist.

00:29:41: Das heißt mit dem Zellgift wollen wir eine Wirkung erzielen also den Krebs im besten Fall abtöten aber auf Kosten von Nebenwirkungen sei es akute Nebenwürkungen aber eben auch chronischen Nebenwyrkungen durch eben diese Chemotherapie und davor hat der Patient ja auch zu Recht Angst.

00:30:00: Also da werden zählschiedigende Medikamente benutzt die besonders schnell wachsende Zellen angreifen

00:30:06: Richtig.

00:30:06: Also eine Chemotherapie wirkt am besten, wenn es sich schnell Teilende Zellen sind.

00:30:11: also tatsächlich auch wieder klassisches Beispiel Leukämie akute Leukemie die zählen teilen sich ganz schnell und da wirkt die Chemotherapies sehr effektiv.

00:30:20: Da praktisch kann sie sehr gut wirken.

00:30:23: aber das gemeine glaube ich ist ja auch dass auch gesunde schnell wachsene zellen betroffen sein können.

00:30:27: genau Das ist eben Ja das was man mit den Nebenwirken meint.

00:30:32: wenn Sie sagen eben die schnellteilenden zell Das ist eben, dass es zum Haarverlust kommen kann.

00:30:37: Also

00:30:38: die Haarwurzeln?

00:30:39: Genau das ist nicht bei jedem Patienten so.

00:30:41: also es hängt auch von der Chemotherapie ganz stark ab.

00:30:43: aber ja klassischerweise nimmt es dann wirklich wird es dazu dass es eben zum Haarfaluss kommt.

00:30:50: Aber auch die Schleimhäute können betroffen sein?

00:30:52: Ganz genau wenn ich da vielleicht ganz kurz darüber sprechen darf.

00:30:54: also klassische Nebenwirkungen wären dann eben dass die Schleimhäuter angegriffen werden, weil es ja auch sich schnellteilende Zellen sind.

00:31:00: Übelkeit unterbrechen das ist nie gefürchtet.

00:31:02: zur Nebenwirkung noch nach wie vor bei den Patienten und Patientinnen dann natürlich solche Nebenwirken wie Durchfall, dann Fatigue was ganz Schlimmes für den Patienten gar nicht greifbar.

00:31:15: so diese Nebenwyrkung also dieses ständige erschöpft sein Das wäre auch etwas Klassisches.

00:31:21: Und Dann gibt es noch viele andere Nebenwirkungen, Hautnebenwirkung die sehr unangenehm für den Patienten sind.

00:31:28: Pusteln und ich kann das jetzt hier natürlich noch ausumpfand beschreiben weil ich auch auf dem Gebiet mich ja mich da auch mit beschäftigt habe im Mann Forschungsgebiet und deswegen ist es natürlich auch so wichtig dass wir diese Nebenwirkung angehen und dass wir sie verhindern nicht therapieren sondern verhinderen diese Nebenwirken dass sie erst gar nicht entstehen.

00:31:50: Und wir sprechen da jetzt auch nicht von ein, zwei Stunden sondern von ganz anderen Zeiträumen.

00:31:54: Ja richtig also das ist ja so eine Chemotherapie Das ist ja So dass sie nicht nur einmal gegeben wird und dann Ist der Patient dann gehalten Sondern es sind am meisten mehrere Zyklen.

00:32:07: Das heißt aber auch als Patienten Sie sind in dieser zeit auf keinen Fall arbeitsfähig.

00:32:12: Das kommt drauf an.

00:32:13: Es kommt wirklich darauf an, auch hier ist es ganz wichtig was möchte der Patient?

00:32:17: Also ich habe das schon erlebt dass einige Patienten gesagt haben nein die Arbeit ist mir so wichtig Ich möchte das weitermachen und ja sprich jetzt also nicht.

00:32:27: Jetzt kann Ausschusskotärin, dass der patient weiter arbeitet aber natürlich wichtig ist und dazu gibt es auch arbeiten man muss Stress dann verhindern das ist das ist wichtig.

00:32:37: Ja Man hört oft auch von einer sogenannten Immuntherapie, das ist eine Therapie.

00:32:42: Korrigieren Sie mich gerne die dem eigenen Immunsystem hilft Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen?

00:32:48: Richtig!

00:32:49: Das ist ein ganz modernes Therapie-Prinzip in der Onkologie.

00:32:52: und wenn sie so wollen richtig so.

00:32:54: man sagt dazu einen Paradigmenwechsel dass wir mit einer Immun checkpoint inhibitoren Therapie tatsächlich unser das Immun System selbst in die Lage versetzen.

00:33:06: Ich sage das auch mal jetzt hier wieder so, dem Krebs ein auf den Ditz zu geben und den Krebs dann wirklich noch einmal richtig anzugreifen.

00:33:13: Aber auch hier wieder muss ich auch sagen man muss ja auch wirklich ehrlich sein Das ist mir auch wichtig Wieder auf Kosten von Nebenwirkung weil durch diese Immuntherapie Auch autoimmunartige Erkrankungen entstehen können.

00:33:26: Nebenwirkung sowas wie Rheuma zum Beispiel oder Morbis Barsido ähnliches Krankheitsbild also das ist muss man sehr genau mit dem Patienten besprechen.

00:33:36: Das Immunsystem ist das Abwehrsystem unseres Körpers gegen Krankheiten, also es auch gut so.

00:33:41: Warum spricht man heute oft von personalisierter Medizin?

00:33:45: Ja, personalisierte Medizin ich übersetze mal in individualisierte medizin.

00:33:52: Das heißt hatte ich auch schon erwähnt und das ist gut dass wir jetzt darüber sprechen molekulare Marker, so nennen wir das jetzt einfach mal die manche Tumoren haben und da gibt es sogenannte Target.

00:34:06: Also sprich ganz spezifische dann Medikamente, die bei dieser Tumorform dann jeder Patient nur der einzelne Patienten in sich trägt, wirksam ist.

00:34:17: Und damit können wir mit dem Nennen wir dann individualisierte oder personalisierte Tumotherapie.

00:34:24: Das ist damit gemeint also auf den Patienten zugeschnittene präzise Therapie.

00:34:31: Also nicht so dieses Wirkprinzip, alles aus Energieskanne sondern auf den Tumor zugeschnitten.

00:34:36: Ja das ist gut dass es das heutzutage gibt ja dass man das so genau und konkret beeinflussen kann.

00:34:42: wir hat sich denn die Krebsbehandlung überhaupt in den letzten Jahren oder auch Jahrzehnten jeder Meinung nach verändert?

00:34:48: liebe Frau Prof.

00:34:49: Dr.

00:34:49: Johann?

00:34:50: Ja da sage ich jetzt mal so fast eine Bildzeitung Schlagzeile die mir aber auch was fast wichtig ist genauso mitzugeben Krebs ist in vielen Fällen zu anachronischen Erkrankungen geworden.

00:35:02: Und was heißt das, so anachrônische Erkrankung?

00:35:04: Dass viele Patienten ganz, ganz viele lange Jahre mit dem Krebs gut leben können und dass es möglich tatsächlich durch die ganz vielen neuen Krebsmedikamente, die wir zur Verfügung haben also sprich Es wird mittlerweile fast jede Woche neues Tumor Medikament zugelassen.

00:35:21: Also das bedeutet auch immer ab to date sein.

00:35:26: Also die Therapien sind präziser geworden, oft verträglicher.

00:35:30: Und die gute Nachricht ist dass sich die Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten dann auch deutlich verbessert haben.

00:35:35: Deutlich!

00:35:36: Ja also auch durch die bessere Früherkennung?

00:35:39: Früherkennung sage ich schon immer das ist wirklich das A und A, tun wir im frühen Stadium erkennen

00:35:47: Ja, und dann haben wir noch die sogenannte fünf Jahresüberlebungsrate.

00:35:50: Was hat das denn damit auf sich?

00:35:52: Das ist praktisch das Rührt von Studienergebnissen her.

00:35:55: man sagt einfach, weil kann man sich das so gut merken wenn ein Patient mit Krebs fünf Jahre überlebt hat gilt er als Gehalt.

00:36:04: Es ja es ist nicht immer so aber Ja, ist die Regel, die dahinter steht.

00:36:08: Ja und diese Anteil der steigt.

00:36:11: auch bei Brostkrebs beispielsweise liegt dieser Anteil inzwischen bei etwa achtundachtzig Prozent.

00:36:16: Das

00:36:16: ist doch Wahnsinn!

00:36:17: Das Zubauen bei Prostatakreb sogar über neunzig.

00:36:20: Richtig also deswegen chronische Erkrankung.

00:36:24: Welche Rolle spielt für Sie das interdisziplinäre Team im täglichen miteinander?

00:36:29: Das

00:36:30: Interdisziplinäre oder ich möchte es auch multidisziplinärer Team nennen.

00:36:34: Oberste Priorität, also das bedeutet wir arbeiten als Onkologen tagtäglich mit anderen Fachabteilungen zusammen.

00:36:41: Also sprich Beispiel Mit dem Strahlentherapeuten, mit dem Chirurgen und mit dem Gastroenterologen, mit den Pulmologen Das ist Neurologen und zwar da kann ich beliebig aufzählen.

00:36:52: Das ist ganz wichtig!

00:36:53: Die ärztlichen Disziplinen.

00:36:55: So jetzt das zweite multi-disziplinäre Team.

00:36:59: Onkologie ist nicht nur Arzt.

00:37:01: Das ist mir auch eine ganz wichtige Botschaft, das bedeutet die onkologische Fachpflege, enorme Bedeutung!

00:37:08: Die Psycho-Onkologen, die wir bei uns an der Klinik haben, die Sozialarbeiter... Das ist was ganz Wichtiges.

00:37:14: Dann gibt es auch die Seelsorge, ist ganz wichtig.

00:37:17: und dann Physiotherapeuten also dieses multidisziplinäre Team, die dem Patienten ganzheitlich mitbetreuen in seiner Würde mitbegleiten.

00:37:30: Das ist ja was ganz Wichtiges, sonst ist das doch einfach nur ein technisierter Prozess also so eine Art Silo-Medizin.

00:37:35: Das wollen wir doch nicht sondern der Patient muss sich als Ganzes auch wahrnehmen.

00:37:40: Also die Krebspatienten werden von verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam behandelt und Interdisziplinier bedeutet dann Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete.

00:37:50: Und an der Stelle vielleicht auch mal ein Dankeschön an alle, die sich täglich ja auch einsetzen mit viel Engagement.

00:37:56: Das muss man immer wieder sagen, das ist nicht selbstverständlich und da werden auch mal Überstunden geschoben oder einfach mal etwas mehr geleistet als man vielleicht sonst tun müsste, oder?

00:38:05: Ja, es ist schön dass sie das wirklich sagen über Stunden sind.

00:38:08: Das ist Tagesordnung bei uns weil das ist einfach wie solche Prozesse Zum einen, dass wir die Therapien entscheiden müssen im interdisziplinären Team mit ganz viel Abstimmung notwendig.

00:38:20: Ja das ist was ganz Wichtiges und den Patienten auch begleiten.

00:38:23: Das schafft man nicht in acht Stunden Job.

00:38:25: Das ist absurd anzunehmen!

00:38:27: Nein zu fife ist da nicht.

00:38:29: Wie wichtig ist denn die psychische Unterstützung für Patienten?

00:38:32: Ganz wichtig.

00:38:33: deswegen sind ja ein zertifiziertes Zentrum von der deutschen Krebsgesellschaft Und da ist es vorgeschrieben, dass es Psycho-Onkologen mit im Behandlungsteam dabei sind Und wir stellen fast alle Patienten, die eine Neu-Diagnose haben in unserem Psycho-Oncologen mit vor.

00:38:50: Das ist eine ganz tolle Teamzusammenarbeit und sprechen wir uns ab!

00:38:54: Und das ist für den Patienten wirklich sehr wichtig.

00:38:57: Ja... Jetzt sind Sie schon lange in der Gesundheit unterwegs?

00:39:01: Wenn man sie so an sieht, denkt man das zwar nicht.

00:39:04: Aber Sie haben ja durchaus schon jahrzehntelange Erfahrung.

00:39:08: Was motiviert Sie denn persönlich nach all den Jahren noch in der Krebsmedizin zu arbeiten?

00:39:12: Ja, ich darf das jetzt mal sagen.

00:39:13: Sechsundzwanzig Jahre sind das mittlerweile und es ist mir also wirklich eine tägliche Motivation.

00:39:20: Das darf ich an der Stelle sagen Ich habe ein ganz ganz tolles Team.

00:39:22: Es macht einfach Spaß Sachen auch gemeinsam zu entwickeln wo der Patient wirklich für uns im Mittelpunkt steht Und das schafft man nur mit so einem tollen Team und dass wir das für den Patienten machen und das finde ich eine ganz tolle Motivaton.

00:39:38: Was haben Ihnen Ihre Patientinnen und Patienten über das Leben beigebracht?

00:39:44: Ach wissen Sie, ganz viel.

00:39:46: Wenn man wirklich auch mal innehält – ich gebe zu, dass kommt jetzt nicht mehr tagtäglich vor – einfach sich zum Patienten hinsetzt und zuhört, also einfach sich die Lebensgeschichten anhört.

00:40:00: Aber was soll ich Ihnen sagen?

00:40:02: Ein Patient hat mir gesagt, ich werde bald sterben!

00:40:06: Ich habe immer so viel gearbeitet Und das war wirklich nicht gut, dass ich zu viel gearbeitet habe.

00:40:14: Das sind dann so Lebensweisheiten und dann versucht man auch in sich zu gehen und überlegt ja Mensch muss man da was selbst irgendwie am Lebenskonzept ändern?

00:40:25: aber konnte mich bisher noch nicht durchregen.

00:40:28: Was macht es mit ihnen diesen Momenten?

00:40:30: Wie schalten sie denn zum Feierabend ab?

00:40:32: Manche haben ja so schöne Hobbys wie Schlammketchen oder... Sie stürzen sich irgendwie aus dem Flugzeug mit dem Fallschirm.

00:40:38: Aber wie ist das bei Ihnen?

00:40:40: Also, ich bin glaube ich ein relativer Genussmensch und was mir sehr viel gibt, ist tatsächlich einmal nach einem Feierabend ja irgendwas Genussvolles zu machen, ein sehr gutes Essen – und ich reise auch total gerne!

00:40:55: Also Reisen ist für mich wirklich etwas, da kann ich innerhalb von…wirklich wenn man dann in den Flieger steigt darf mir heute total gar nicht mehr sagen weil man dann so eine CO-Zweihniete ist.

00:41:05: Aber das ist tatsächlich so, dass ich ganz schnell Abstand gewinnen kann und auftanken kann mit meiner Familie, Freunden.

00:41:12: Das ist für mich damals was ganz Wichtiges.

00:41:14: Gibt es da ein Land, was Sie uns besonders ans Herz legen?

00:41:16: Na

00:41:17: Südafrika!

00:41:17: Kann ich sofort beantworten...

00:41:19: Okay also jetzt haben wir's doch.

00:41:21: Jetzt wissen wir auch warum sie sich so strahlen können trotz der ganzen nicht so schönen Themen die Sie ja auch jeden Tag begleiten.

00:41:27: aber wichtige Medizin.

00:41:30: Meine persönliche Abschlussfrage An Sie, was wünschen sie sich denn ganz persönlich für die Zukunft der Krebsmedizin?

00:41:39: Da wünsche ich mir dass wir weiter das Team stärken.

00:41:44: Dass also praktisch die sprechende Medizin auch weiter in den Vordergrund gerückt wird weil tatsächlich Onkologie ist eben nur viel mehr als die reine wirklich mechanistische Therapie sondern es ist auch das Gespräch mit dem Patienten Wirklich für die Zukunft wünschen und dass wir Zeit für den Patienten haben.

00:42:06: Das ist in der Onkologie so wichtig, wissen und bei all diesen Sparmaßnahmen, die jetzt die Gesundheitsreform mit sich bringen und natürlich auch jede Verwaltung im Krankenhaus enorm unter Druck setzt.

00:42:17: aber das würde ich mir sehr, sehr wünscht, dass dafür Zeit ist für den Patient.

00:42:21: Das wünschten wir uns allen!

00:42:23: Vielen Dank liebe Frau Prof.

00:42:25: Dr.

00:42:25: Jordan für dieses wirklich offene Gespräch über eine Erkrankung die viele Menschen bewegt.

00:42:31: Und ja, wir haben hier heute auch so ein bisschen über die Hoffnung gesprochen, die moderne Medizin geben kann.

00:42:36: Deswegen vielleicht nehmen Sie alle aus dieser Folge von Kassag und Köpfe mit.

00:42:42: Krebs ist und bleibt eine Ernstdiagnose aber sie ist längst nicht mehr automatisch ein hoffnungsloses Urteil.

00:42:49: Früherkennung medizinischer Fortschritten eine individuelle Behandlung eröffnen heute vielen Menschen echte Perspektiven.

00:42:56: Alles Gute weiterhin!

00:42:57: Ja ich danke Ihnen ganz herzlich.

00:43:00: Das war Kassak und Köpfe, der Podcast aus dem Klinikum Ernst von Bergmann.

00:43:07: Alle Infos zu dieser Folge auf www.klinikumevb.de.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.